August Malmström

Künstler · 1829 – 1901

Lebensdaten

Geboren
1829
Gestorben
1901
Wirkte in
Stockholm, Düsseldorf, Paris

August Malmström war ein schwedischer Maler und Illustrator des 19. Jahrhunderts. Bekannt wurde er vor allem für seine Darstellungen aus der nordischen Mythologie und Folklore sowie für stimmungsvolle Naturmotive.

Malmström begann seine künstlerische Ausbildung an der Königlichen Kunstakademie in Stockholm. Später vertiefte er sein Studium an den Akademien in Düsseldorf und Paris, wo er die Strömungen der europäischen Historien- und Genremalerei kennenlernte. Nach seiner Rückkehr nach Schweden lehrte er viele Jahre als Professor an der Stockholmer Kunstakademie.

In seinem Schaffen widmete sich Malmström intensiv den altnordischen Sagen, historischen Themen und volkstümlichen Motiven. Er schuf sowohl großformatige Ölgemälde als auch zahlreiche Buchillustrationen zur schwedischen Literatur. Seine Werke zeichnen sich durch eine poetische Lichtstimmung und eine enge Verbindung von Landschaft und Mythos aus.

3 Themenbereiche

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  • Märchen & Volksgeschichten

    Erzählungen, die niemand erfunden hat und alle kennen: mündlich weitergegeben, im 19. Jahrhundert gesammelt und aufgeschrieben. Ihre Bilder – der Wald, der Wolf, der hundertjährige Schlaf – stehen für das, was Kinder wie Erwachsene fürchten und hoffen.

    Im Museum · 2 Werke
  • Sagen & Legenden

    Anders als das Märchen ist die Sage ortsgebunden: Sie spielt an einem bestimmten Berg, einer Burg, in einer Stadt – und wurde für wahr gehalten. Was sie erzählt, verbindet Landschaft mit Geschichte und erklärt oft, warum ein Ort heißt, wie er heißt.

    Im Museum · 1 Werk
  • Spätromantik

    Um die Mitte des 19. Jahrhunderts klingt die Romantik aus – ihre Motive bleiben, doch der Ton wird stiller und erzählender. Die Spätromantik verbindet genaue Naturbeobachtung mit Innerlichkeit und volkstümlicher Erzählfreude. Ludwig Richter gilt als einer ihrer wichtigsten Vertreter.

    Im Museum · 1 Werk
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