Ludwig Richter

Künstler · 1803 – 1884

Lebensdaten

Geboren
1803
Gestorben
1884
Wirkte in
Dresden, Rom, Meißen

Adrian Ludwig Richter wurde 1803 in Dresden geboren und zählt zu den bekanntesten Malern und Illustratoren der deutschen Romantik und des Biedermeier. Von 1823 bis 1826 studierte er in Rom die italienische Malerei, bevor er als Zeichenlehrer an der Porzellanmanufaktur Meißen und später als Professor an der Dresdner Kunstakademie wirkte.

Weithin bekannt wurde er vor allem durch seine Illustrationen zu Märchen und Volksgeschichten. Richter starb 1884 in seiner Heimatstadt Dresden.

Weitere Werke im Museum

4 Themenbereiche

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  • Buchillustration

    Gezeichnet wird hier nicht für die Wand, sondern für die Seite. Illustrationen führen durch eine Erzählung und halten ihre Wendepunkte fest. Wie eine Figur aussieht, prägen sie oft stärker als der Text, zu dem sie gehören.

    Im Museum · 1 Werk
  • Märchen & Volksgeschichten

    Erzählungen, die niemand erfunden hat und alle kennen: mündlich weitergegeben, im 19. Jahrhundert gesammelt und aufgeschrieben. Ihre Bilder – der Wald, der Wolf, der hundertjährige Schlaf – stehen für das, was Kinder wie Erwachsene fürchten und hoffen.

    Im Museum · 2 Werke
  • Romantik

    Um 1800 wenden sich Malerei und Dichtung von der Vernunft ab und dem Gefühl zu. Landschaften werden zu Seelenbildern: Nebel, Ruinen und Gebirge stehen für Sehnsucht, Vergänglichkeit und die Ahnung von etwas Größerem. Der Mensch erscheint klein darin, oft von hinten – blickend wie der Betrachter selbst.

    Im Museum · 2 Werke
  • Landschaftsmalerei

    Lange war die Landschaft nur Hintergrund für Personen und Geschichten. Im 19. Jahrhundert wird sie zum eigentlichen Gegenstand – gemalt nicht allein, wie sie aussieht, sondern wie sie sich anfühlt: das Licht einer Tageszeit, die Stille eines Tals, das Wetter über einem Bergrücken.

    Im Museum · 4 Werke